Hinter den Kulissen: So ist Schnedlitz wirklich

Als ich 2016 als Mitarbeiterin von Michael Schnedlitz startete, war ich anfangs etwas skeptisch. Der Ruf der Politik ist meist kein sehr guter. Machthunger, Distanz und eigentlich keine Ahnung von den wirklichen Problemen der Menschen sind nur einige der Dinge, die Politikern heutzutage oft nachgesagt werden.

Ich lernte jedoch rasch einen Bürgermeisterstellvertreter von Wiener Neustadt kennen, dessen Fokus einzig und allein darauf lag, seine Bürgerinnen und Bürger zu schützen und ihre Probleme zu entschärfen und zu lösen. Bereits in der ersten Woche merkte ich, dass ich mein Diensthandy in der Nacht besser auf stumm schalten sollte, da Michael Schnedlitz sich auch nachts mit den Problemen der Menschen beschäftigt und Lösungsansätze oder Aufträge immer umgehend an seine Mitarbeiter weiterschickt. Nachtruhe gibt es da keine. Die wahre Besonderheit an ihm ist allerdings: All seine Handlungen und Gespräche finden nur auf absoluter und aufrichtiger Augenhöhe statt. Diese Eigenschaft war mir bis dato unbekannt, denn jene Politiker, die ich bereits zuvor kannte, gaben sich maximal bei Fototerminen mit dem „normalen Volk“ ab. Bei dem Schaffen in seinen Ressorts präsentiert er die großen Meilensteine, jedoch hängt er alle anderen unglaublichen Leistungen niemals an die große Glocke. Ich durfte in den letzten Jahren unzählige Ereignisse miterleben, die mich wirklich bewegten. Diese gewisse Zurückhaltung von Michael Schnedlitz hat mich zwar menschlich immer beeindruckt, jedoch bin ich der Meinung, dass die Wiener Neustädter erfahren sollten, was sich innerhalb den vier Wände in seinem Büro wirklich abspielt. Denn abgesehen von den Betroffenen bin ich die Einzige, die alles hautnah miterlebt. Ein ganz besonderer Moment war zum Beispiel, als er es möglich machte, einer jungen Mutter mit einem beeinträchtigten Kind ein Auto zu schenken, damit die Mutter am nächsten Morgen ihr Kind wieder in die Waldschule fahren konnte. Keine andere Transportmöglichkeit war aufgrund der Gesundheit des Kindes möglich, doch es waren keine finanziellen Mittel vorhanden. Hätte er keine Lösung gefunden, bin ich mir sicher, dass er das Kind am nächsten Morgen persönlich mit seinem Auto zur Schule gefahren hätte. Ich könnte diese Geschichten endlos fortführen. Dies mache ich jedoch nicht, da ich weiß, wie unangenehm Michael Schnedlitz das viele Lob ist und ich meinen Job gerne behalten möchte. „Könnte sich Michael Schnedlitz in 10 Teile reißen und gleichzeitig Tag und Nacht in jedem Viertel von Wiener Neustadt arbeiten, dann würde er das sofort tun.“ Diese letzte Aussage von mir ist kurz und knapp und regt hoffentlich zum Nachdenken an, welche Menschen man wirklich an der Spitze unserer Stadt haben möchte und welche Menschen und Politiker unsere Stadt wirklich braucht.
Gastkommentar von Nina Höger

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