Michael Schnedlitz. Der Herausforderer im großen Interview.

Herr Schneditz, warum sollte man die FPÖ bei der Gemeinderatswahl wählen?

Schnedlitz: Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur reden, sondern handeln. In den letzten 5 Jahren waren wir Freiheitliche für die Menschen in unserer Stadt der Partner auf Augenhöhe, haben Tag und Nacht gearbeitet. Unser Anspruch ist es weiterhin
Problemlöser mit Handschlagqualität für jede einzelne Wiener Neustädterin und
jeden Wiener Neustädter zu sein. Dazu müssen wir aber auch gewählt werden.

Worauf sind sie stolz in den letzten 5 Jahren und was waren Momente, die nicht positiv in Erinnerung geblieben sind.

Schnedlitz: Wir könnten fast ein Buch füllen, wenn es darum geht, was wir Freiheitliche in unserer Verantwortung geschafft haben. Ich bin etwa stolz auf das neue Freibad, das ich im Sinne unserer Bürger in meinem Ressort verwirklicht habe. Verbesserungen der Lebensqualität in meinem Wohnressort, Recht und Ordnung durch den Sicherheitsdienst im Gemeindebau, Projekte gäbe es viele aufzuzählen. Richtig stolz bin ich aber, dass die
Bürger wissen, wenn sie etwas brauchen, müssen sie nur „zum Schnedlitz geh‘n“,
dann wird gehandelt und geholfen. Die Morddrohungen gegen mich als Freiheitlichen
und sogar gegen meinen nun vierjährigen Sohn sind Erinnerungen, die ich gerne streiche. Bei mir steht das Positive im Vordergrund.

Was ist im Bereich der Zuwanderung passiert?

Schnedlitz: Hier steht der Name Schnedlitz für eine klare Linie. Ich habe als zuständiger Stadtrat dafür gesorgt, dass kein Einziger eine Gemeindewohnung oder städtische Sozialleistungen erhält, der nicht die Sprache Deutsch spricht. Das ist wichtig und hier stehe ich als einziger Kandidat für absolute Härte. Ich spreche hier Klartext. Ohne uns Freiheitliche in der Regierung würde es in Wiener Neustadt anders aussehen. Gleichzeitig haben sie aber auch Projekte wie etwa „Startklar“ für Kinder von
Zuwanderern ins Leben gerufen. Wie passt das zusammen? Schnedlitz: Ich denke pragmatisch. Probleme müssen gelöst werden. Deshalb setze ich als Integrationsstadtrat bei den 2- bis 6-jährigen an und wir konnten allein im letzten Jahr 600 Kindern die deutsche Sprache lernen. Bezahlen müssen das die Eltern selbst und kein Cent fließt aus
der Stadtkasse. Diese Kurse sind deshalb wichtig, weil sonst auch unsere Kinder in der Schule gebremst werden, wenn Kinder von Zuwanderern nicht deutsch sprechen.
Die FPÖ kommt im Moment medial auf Bundesebene ja nicht gerade gut weg.

Hat das Auswirkungen auf die Gemeinderatswahl?

Schnedlitz: Die Menschen in Wiener Neustadt wissen, dass unsere Wahlbewegung „Freiheitliche und Unabhängige“ nichts mit den Verfehlungen von Einzelpersonen
auf Bundesebene, von denen wir uns zum Glück getrennt haben, zu tun hat. Ich hoffe,
dass wir gewählt werden, sonst droht uns in Wiener Neustadt eine völlig andere
Politik.

Wie meinen Sie das?

Schnedlitz: Wir sind der Garant, dass der soziale Weitblick erhalten bleibt. Die SPÖ ist dafür längst zu schwach. Wir waren es, die trotz finanzieller Notlage der Stadt dafür gesorgt haben, dass es etwa keine Gebührenerhöhungen gibt. Ich stehe wie
eine Mauer hinter den Gemeindewohnungen und für soziale Politik im Sinne unserer Bürger. Gleichzeitig gibt es einen absolut strengen Kurs bei Zuwanderern, die Unruhe stifen, der unter einem Bürgermeister Schnedlitz noch viel strenger wäre. Das findet man bei anderen Fraktionen nicht. Oft sage ich deshalb scherzhaft, wir sind bereits die besseren Sozialdemokraten und was die Bürgernähe betrifft, bestimmt auch die bessere Volkspartei.

Was liegt ihnen besonders am Herzen?

Schnedlitz: Jeder einzelne Bürger und jede Bürgerin unserer Stadt. Politik ist für mich nicht, dass man mit Steuergeld Projekte umsetzt. Das kann jeder Bürgermeister. Politik heißt, über den Tellerrand zu blicken und für jeden Bürger da zu sein. Zuhören, verstehen, machen und handeln. Einfach als Mensch für die Menschen auf Augenhöhe da zu sein, das macht für mich einen guten Politiker aus und das ist mein Anspruch als Herausforderer. Die Menschen müssen entscheiden, welche Art von Politiker sie sich für die nächsten fünf Jahre wünschen.

Was sind die Ziele für die Zukunft?

Nur wenn wir stärker werden, was in dieser schwierigen Phase jeder einzelnen Stimme bedarf, können wir für die Menschen stark da sein. Mir geht es um Lebensqualität, hier gibt es viel zu tun und die Priorität liegt für mich vor allem in den einzelnen Stadtvierteln. Ich will unsere Stadtviertel aufblühen sehen und gleichzeitig
starker Partner für jeden einzelnen Bürger sein. Eine starke FPÖ stärkt vor allem die Lebensqualität der einzelnen Bürger in unserer Stadt.

Wenn sie ihre Arbeit als Bergtour sehen, wie schwierig ist die Tour, wie ist die Wetterlage und wie weit ist der Gipfel noch entfernt?

Schnedlitz: Es schneit ein bisschen und es geht ein stürmischer Wind. Aber genau deshalb gehe ich ja in die Berge, um mich selbst besser wahrzunehmen und um zu spüren, dass sich etwas bewegt und man auch nichts geschenkt bekommt. Das ist in der Politik genau gleich. Ich bin da um den Wiener Neustädtern den Weg zu ebenen. Die Frage ist nicht wann wir den Gipfel erreichen, sondern auch ob wir den Weg gut beschreiten. Da lehren uns die Berge Demut, Disziplin und Verantwortung. Ich bin bereit für diese Herausforderung. Gemeinsam mit den Bürgern können wir für unsere Stadt einfach alles erreichen!

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