FP-Landbauer: FP-NÖ sagt illegalem Tierhandel den Kampf an – Antrag im Landtag angenommen!

 Tiere sind keine Ware, Internetbestellungen muss ein Riegel vorgeschoben werden

„Der Internethandel mit Tieren nimmt äußerst besorgniserregende Dimensionen an, täglich werden massenweise Billigw933a6-1309-008elpen angeboten – und die Politik schaut dabei tatenlos zu. Tiere sind keine Ware, diesen skrupellosen Händlern muss schleunigst das Handwerk gelegt werden“, forderte der freiheitliche Tierschutzsprecher LAbg. Udo Landbauer. Immer wieder und immer häufiger würden Medien über den rücksichtslosen Handel mit Tieren – meist Welpen – berichten. „Hunde werden viel zu früh der Mutter entrissen und müssen lange Transporte über sich ergehen lassen, mit dem Endeffekt, dass viele der Tiere entweder krank oder im schlimmsten Fall bereits tot in Österreich ankommen“, warnt der freiheitliche Mandatar.
Durch eine Lücke im österreichischen Tierschutzgesetz, das lediglich den Verkauf von Tieren an öffentlich zugänglichen Plätzen regle, habe sich der illegale Welpenhandel fast gänzlich auf das Internet verlagert. „Ein Versäumnis, das skrupellosen Händlern – meist aus Tschechien, Ungarn und anderen Ostländern – in die Hände spielt. Und damit unzähligen Jungtieren das Leben kostet sowie aus Hündinnen in Massenvermehrungen reine Geburtsmaschinen macht“, so Landbauer.
Bisher gestartete Aufklärungskampagnen, um potentielle Käufer dahingehend zu sensibilisieren, nur Hunde zu kaufen, die aus seriösen Züchtungen stammen, seien absolut begrüßenswert. Auch die Zusammenarbeit mit großen Internet-Plattformen könne dazu dienen, gegen den Internethandel mit Tieren vorzugehen. „So lange sich diese Tierschutzmaßnahmen allerdings fast ausschließlich durch karitative Einrichtungen finanzieren, werden diese der sprichwörtliche Tropfen auf dem heißen Stein im Kampf gegen die Tiermafia bleiben. Es ist daher ein Gebot der Stunde, gemeinsam mit der Bundesregierung einen Maßnahmenkatalog zu erstellen, um dem illegalen Tierhandel den Kampf anzusagen“, so Landbauer. Im Juli-Landtag stimmten alle Fraktionen – bis auf die SPÖ – für den FPÖ-Antrag.

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